
Wussten Sie, dass Sie etwa ein Drittel Ihres Lebens in Ihrem Bett verbringen? Ein Wasserbett kann diese Zeit besonders komfortabel gestalten. Tatsächlich geniessen heute weltweit rund 100 Millionen Menschen den Schwebeschlaf, nachdem in den letzten 20 Jahren etwa 60 Millionen Wasserbetten verkauft wurden.
Allerdings ist der Kauf eines Wasserbetts eine Entscheidung, die gut überlegt sein will. Mit Preisen ab 2.000 Euro aufwärts und einem Gewicht zwischen 300 und 800 Kilogramm handelt es sich um eine langfristige Investition. Darüber hinaus bieten Wasserbetten zahlreiche Vorteile: Sie sind hygienischer als herkömmliche Matratzen, da sie keinen Nährboden für Milben bieten, und sorgen mit ihrer optimalen Körperanpassung für geringstmöglichen Auflagedruck.
In diesem Artikel teilen wir unser Expertenwissen und geben Ihnen alle wichtigen Informationen, die Sie für eine sichere Kaufentscheidung benötigen. Von der Auswahl der richtigen Beruhigungsstufe über die individuell einstellbare Heizung bis hin zu den jährlichen Betriebskosten – wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zum perfekten Wasserbett.
Grundlagen des Wasserbetts: Aufbau und Typen
Bei der Entscheidung für ein Wasserbett ist das Verständnis der grundlegenden Bauweisen und technischen Eigenschaften entscheidend. Zunächst sollten Sie die verschiedenen Systemtypen kennenlernen, um eine fundierte Kaufentscheidung treffen zu können.
Softside, Hardside und Masterpiece erklärt
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Wasserbett-Systemen, die sich in Aufbau und Komfort deutlich voneinander abgrenzen.
Das Softside-Wasserbett ist heute das meistverkaufte System. Hier liegt der Wasserkern vollständig in einem Schaumstoffrahmen, der für optimale Isolierung sorgt und ein bequemes Ein- und Aussteigen ermöglicht. Dieser Typ kann flexibel in jeden herkömmlichen Bettrahmen eingebaut werden oder als freistehendes System verwendet werden. Der weiche Rahmen macht dieses System besonders benutzerfreundlich.
Im Gegensatz dazu steht das Hardside-Wasserbett, die ursprüngliche Bauweise. Bei diesem System befindet sich der Wasserkern in einer festen, stabilen Rahmenkonstruktion auf einer beschwerten Bodenplatte. Obwohl es weniger Komfort beim Ein- und Aussteigen bietet, überzeugt es durch eine grössere Liegefläche auf Wasser und absolute Spannungsfreiheit der Oberfläche.
Das Masterpiece-Wasserbett vereint geschickt die Vorteile beider Systeme. Es bietet die spannungsfreie Liegefläche eines Hardside-Systems, da die Textilie um den Wasserkern und nicht um die Schaumwanne gespannt wird. Gleichzeitig gewährleistet ein weicher, handgefertigter Polsterrahmen den komfortablen Ein- und Ausstieg wie bei Softside-Modellen. Diese Hybridlösung wird oft als „Meisterstück deutscher Handwerkskunst“ bezeichnet.
Wie funktioniert die Heizung im Wasserbett?
Die Heizung ist ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Wasserbetts. Ohne sie würde sich das Wasser der Raumtemperatur anpassen und für unbehagliche Nächte sorgen. Die Heizelemente bestehen aus flachen Heizmatten, die unter der Wassermatratze liegen und bei Betrieb Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius erreichen können.
Es gibt zwei Haupttypen von Heizungen:
- Keramik-Heizungen: Diese bieten einen besonders niedrigen Stromverbrauch und hohe Zuverlässigkeit. Die keramische Heiztechnologie kann nicht durchbrennen und verfügt über einen natürlichen Überhitzungsschutz.
- Carbon-Heizungen: Diese grösseren Heizmatten bieten durch ihre umfangreiche Oberfläche eine sehr hohe Leistung und verteilen die Wärme gleichmässig.
Die Temperatur wird über einen angeschlossenen Thermostat eingestellt, wobei für den Sommer etwa 26 Grad Celsius und im Winter etwa 28 Grad Celsius empfohlen werden. Die Heizungen sind wartungsfrei und halten mindestens 10-15 Jahre, wobei Hersteller Garantien zwischen zwei und fünf Jahren geben.
Was ist eine Beruhigungsstufe?
Die Beruhigungsstufe bestimmt, wie stark die Wasserbewegungen im Bett gedämpft werden – also die Nachschwingzeit des Wassers nach einer Bewegung. Zur Beruhigung werden spezielle Vliese aus Schaumstoff in den Wasserkern eingearbeitet.
Je mehr Vlieslagen im Inneren des Wasserkerns übereinander liegen, desto beruhigter ist das Wasserbett. Die Beruhigungsstufen reichen von völlig unberuhigt (Free-Flow) mit einer Nachschwingzeit von 9-12 Sekunden bis hin zu vollständig beruhigt mit nahezu keiner spürbaren Wasserbewegung.
Die meistverkaufte Beruhigungsstufe ist die F4 mit einer 90% Beruhigung und einer Nachschwingzeit von etwa einer Sekunde. Folgende Übersicht zeigt die gängigen Beruhigungsstufen:
- 0% (Free-Flow): 9-12 Sekunden Nachschwingzeit, keine Vliese
- 30%: 5-8 Sekunden Nachschwingzeit, 1 Vlies
- 50%: 3-4 Sekunden Nachschwingzeit, 2 Vliese
- 70%: 1-2 Sekunden Nachschwingzeit, 3 Vliese
- 90%: etwa 1 Sekunde Nachschwingzeit, 4 Vliese
- 95%: 0,5-1 Sekunde Nachschwingzeit, 5 Vliese
- 98%: unter 0,5 Sekunden Nachschwingzeit, 6 Vliese
- 100%: etwa 0 Sekunden Nachschwingzeit, 7 Vliese
Die Wahl der richtigen Beruhigungsstufe ist reine Geschmackssache und hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Allerdings sollten Menschen mit Rückenschmerzen sich an die gewichtsspezifischen Härtegrade bzw. Beruhigungsstufen halten.
Vorteile und Nachteile im Überblick
Ein Wasserbett bietet mehr als nur ein ungewöhnliches Schlaferlebnis. Die Entscheidung für dieses Schlafsystem sollte wohlüberlegt sein, da es sowohl bemerkenswerte Vorteile als auch einige Nachteile mit sich bringt. Werfen wir einen detaillierten Blick auf die wichtigsten Aspekte.
Gleichmässige Druckverteilung und Rückenschonung
Die einzigartige physikalische Eigenschaft eines Wasserbetts liegt in seiner Fähigkeit, Ihren Körper mit gleichmässigem Druck zu stützen. Während herkömmliche Matratzen an bestimmten Stellen wie Schultern, Fersen oder Ellbogen stärkeren Druck erzeugen, verteilt ein Wasserbett das Körpergewicht optimal. Dies hat mehrere positive Auswirkungen:
Zunächst werden Druckstellen vermieden, die auf konventionellen Matratzen die Blutzirkulation unterbrechen können. Um Blutstauungen zu vermeiden, dreht sich ein Mensch normalerweise 50 bis 80 Mal pro Nacht. In einem Wasserbett reduziert sich diese Bewegung erheblich, wodurch die Tiefschlafphasen länger werden.
Darüber hinaus passt sich die Wassermatratze perfekt an die natürliche S-Form Ihrer Wirbelsäule an und stützt diese optimal. Die Matratze gibt an stark belasteten Stellen nach und unterstützt dort, wo nur wenig Auflagedruck entsteht. Dadurch können Rückenschmerzen, morgendliche Steifheit und Verspannungen deutlich gelindert werden.
Tatsächlich empfehlen etwa 20% der Ärzte Wasserbetten für ihre Patienten, und etwa 40% aller Wasserbett-Verkäufe werden aus gesundheitlichen Gründen getätigt. Viele Krankenhäuser setzen Wasserbetten bei Patienten mit Bandscheibenvorfällen ein.
Wärmefunktion und Schlafqualität
Die integrierte Heizung eines Wasserbetts bietet mehr als nur angenehme Wärme. Die individuell einstellbare Temperatur zwischen 26 und 30°C hat therapeutische Wirkungen:
Die Wärme löst Muskelverspannungen, lindert rheumatische Beschwerden und verkürzt die Einschlafzeit. Besonders im Winter schätzen viele Nutzer die wohlige Wärme, die wie eine grosse therapeutische Wärmflasche wirkt.
Allerdings entstehen während des Betriebs der Heizung niederfrequente Magnetfelder. Diese sind zwar deutlich kleiner als der empfohlene Grenzwert (etwa 0,3-0,7 μT im Vergleich zum Grenzwert von 100 μT), liegen jedoch über den in Wohnungen üblichen Werten. Spezielle strahlungsarme Heizungen können diesen Effekt minimieren.
Die internationale Krebsagentur (IARC) hat niederfrequente Magnetfelder als möglicherweise krebserregend eingestuft, weshalb manche Nutzer Nachtabschaltungen verwenden. Hingegen ist für Schwitzer ein Wasserbett mit hochwertigem Bezug vorteilhaft, da dieser Feuchtigkeit besser ableiten kann als herkömmliche Matratzen.
Kosten, Gewicht und Mobilität
Ein qualitativ hochwertiges Wasserbett ist eine Investition:
- Anschaffungskosten: Für ein gutes Wasserbett sollten Sie zwischen 1.500 und 5.000 Euro einplanen. Günstigere Modelle unter 1.000 Euro sind nicht empfehlenswert, da sie in Qualität und Langlebigkeit Abstriche machen.
- Laufende Kosten: Die Stromkosten für die Heizung betragen etwa 50-100 Euro jährlich. Hinzu kommen Ausgaben für Pflegemittel wie Konditionierer (etwa 5-25 Euro pro Jahr).
- Lebensdauer: Mit 20-25 Jahren ist die Lebensdauer eines Wasserbetts länger als bei herkömmlichen Betten. Allerdings sollte die Wassermatratze nach 10-12 Jahren ausgetauscht werden.
Einerseits beeindruckt das Gewicht: Ein Doppelbett (180×200 cm) wiegt gefüllt etwa 650 kg. Dies kann besonders in Altbauten problematisch sein und erfordert eventuell eine Genehmigung.
Andererseits schränkt das hohe Gewicht die Mobilität ein. Spontanes Umstellen ist praktisch unmöglich, und bei einem Umzug muss das Wasser abgelassen werden. Auch das Ein- und Aussteigen sowie das Umdrehen erfordern mehr Kraft, was besonders für mobilitätseingeschränkte Menschen eine Herausforderung darstellen kann.
Dennoch bleibt festzuhalten: Trotz dieser praktischen Einschränkungen entscheiden sich viele Menschen bewusst für ein Wasserbett – vor allem wegen der gesundheitlichen Vorteile und des einzigartigen Schlafkomforts.
Pflege und Wartung für lange Lebensdauer
Die richtige Pflege Ihres Wasserbetts ist entscheidend für seine Langlebigkeit und Ihren anhaltenden Schlafkomfort. Mit regelmässiger und korrekter Wartung kann ein Wasserbett zwischen zehn und zwanzig Jahren halten – deutlich länger als herkömmliche Matratzen.
Wasserbett pflegemittel richtig anwenden
Für die optimale Pflege Ihres Wasserbetts benötigen Sie drei wesentliche Produkte: Vinylreiniger, Vinylcreme und Conditioner. Jedes dieser Pflegemittel erfüllt eine spezifische Funktion.
Der Vinylreiniger sollte alle drei Monate auf die Oberfläche der Wassermatratze aufgesprüht und mit einem weichen Tuch verarbeitet werden. Er entfernt nicht nur Hautschuppen und kristalline Salze, sondern bekämpft zusätzlich eingeschleppte Milben. Wenn Sie ein helles Tuch verwenden, werden Sie erkennen, wie notwendig diese Reinigung ist.
Nach der Reinigung sollten Sie Vinylcreme auftragen. Diese wirkt wie eine Anti-Aging-Creme für Ihr Wasserbett, schützt das Vinyl vor Verhärtung, Austrocknung und Oxidation und erhält die Geschmeidigkeit der Matratze. Für eine zusätzliche Pflege empfiehlt es sich, das Vinyl erneut einzusprühen und den Reiniger einwirken zu lassen. Mehr dazu lesen Sie hier:https://www.fachverband-wasserbett.de/blog/pflege-von-wasserbetten/

Bezug und Matratze reinigen
Der Bezug Ihres Wasserbetts nimmt während der Nacht Körperfeuchtigkeit auf und sollte daher regelmässig gereinigt werden. Experten empfehlen, die Oberplatte des Bezugs nicht öfter als einmal pro Jahr zu waschen, andere Quellen raten zu einer Reinigung alle drei Monate.
Für die Wäsche sollten Sie folgende Schritte beachten:
- Trennen Sie die Oberplatte des Bezugs mithilfe des Reissverschlusses vom unteren Teil.
- Waschen Sie den Bezug bei 60°C mit Flüssigwaschmittel und ohne Weichspüler.
- Schützen Sie den Reissverschluss, indem Sie den Bezug in einem Wäschesack oder einer Bettdeckenhülle waschen.
- Lassen Sie den Bezug an der Luft trocknen oder verwenden Sie den Trockner nur auf Schonstufe.
Falls Sie einen geteilten Bezug verwenden, können Sie die Hälften problemlos in einer haushaltsüblichen Waschmaschine reinigen. Für Allergiker oder Personen, die stark schwitzen, ist eine zusätzliche Schonauflage empfehlenswert, die nach Belieben gewaschen werden kann.
Wasserqualität erhalten mit Conditioner
Obwohl das Wasserbett ein geschlossenes System ist, geht jährlich ein kleiner Prozentsatz des Wassers durch Diffusion verloren. Bei Doppelbetten sollten Sie mit einem Nachfüllbedarf von 10-14 Litern pro Jahr rechnen.
Der Conditioner ist unverzichtbar für die innere Pflege des Wasserbetts. Er verhindert das „Kippen“ des Wassers, unerwünschte Algenbildung und Luftbildung in der Matratze. Die meisten Experten empfehlen, dieses Pflegemittel einmal jährlich in die Matratze zu füllen, wobei eine Flasche (250 ml) für bis zu 400 L Wasser ausreicht.
Vor dem Einfüllen des Conditioners sollten Sie:
- Ihre Hände und den Einfüllstutzen mit Vinylreiniger desinfizieren.
- Den Einfüllstutzen soweit nach unten drücken, dass das Wasser fast den Deckel berührt.
- Den Deckel abschrauben und den Conditioner langsam einfüllen.
- Die Wassermatratze durchkneten, damit sich der Conditioner gut verteilt.
- Das Wasserbett anschliessend entlüften.
Durch diese regelmässigen Pflegemassnahmen bleibt Ihr Wasserbett hygienisch einwandfrei und behält seine optimalen Eigenschaften über viele Jahre.
Wichtige Kaufkriterien für Ihr Wasserbett
Die Wahl des richtigen Wasserbetts ist eine langfristige Entscheidung. Beim Kauf sollten Sie einige wichtige Kriterien berücksichtigen, die massgeblich zu Ihrem Schlafkomfort beitragen.
Welche Grösse und Stabilisierung passt zu mir?
Bei der Auswahl der Grösse gilt eine besondere Regel: Ein Wasserbett sollte mindestens 25 cm, idealerweise sogar 31 cm länger sein als die grösste Person, die darin schläft. Beachten Sie zudem, dass die tatsächliche Liegefläche kleiner ist als die Aussenmasse. Bei einem 200 x 200 cm Wasserbett beträgt die nutzbare Fläche beispielsweise nur 188 x 188 cm aufgrund der umlaufenden Schaumkeile. Für eine Person mit 175 cm Körpergrösse eignet sich daher ein Bett von mindestens 200 cm Länge.
Die Stabilisierung bestimmt, wie stark die Wasserbewegungen gedämpft werden. Die gängigen Beruhigungsstufen reichen von 0% (unberuhigt, 5-8 Sekunden Nachschwingzeit) bis 120% (extraschwer, 0 Sekunden Nachschwingzeit mit Lendenstütze). Die meistverkaufte Beruhigungsstufe ist F4 mit 90% Beruhigung und etwa einer Sekunde Nachschwingzeit.
Für Personen mit Rückenbeschwerden oder höherem Körpergewicht empfehlen sich Stabilisierungsstufen von 100% oder 120% mit zusätzlicher Lendenstütze. Bei einem Gewichtsunterschied von mehr als 15 kg zwischen Partnern ist ein Duo-System ratsam.
Was kostet ein Wasserbett wirklich?
Qualitativ hochwertige Wasserbetten sind ab etwa 1.200 Euro erhältlich, können aber durchaus mehr kosten. Ein komplett schlaffertiges Wasserbett bekommen Sie ab 1.579 Euro. Die jährlichen Folgekosten sind überschaubar:
- Stromverbrauch: ca. 125 Euro pro Jahr
- Conditioner: ca. 15 Euro jährlich
- Vinylreiniger: ca. 5 Euro pro Jahr
Die Gesamtbetriebskosten liegen somit bei etwa 145 Euro jährlich. Langfristig betrachtet sind Wasserbetten oft sogar günstiger als herkömmliche Betten, da sie bei korrekter Pflege bis zu 20 Jahre halten können, während konventionelle Matratzen alle 5 Jahre ersetzt werden müssen.
Wasserbett Zubehör: Was ist sinnvoll?
Zu den wichtigsten Zubehörteilen gehören:
- Wasserbett-Conditioner zur Wasseraufbereitung (halbjährlich anzuwenden)
- Vinylreiniger für die Aussenpflege der Matratze (alle 4-6 Wochen empfohlen)
- Spezieller Wasserschlauch zum Befüllen, da gewöhnliche Gartenschläuche Algen und Bakterien enthalten können
- Entlüftungspumpe zum Entfernen von Luft aus der Matratze
- Isolationsmatte zur Energieeinsparung (bis zu 20% weniger Verbrauchskosten)
Weitere praktische Zubehörteile sind Adapter für einfaches Befüllen und Entleeren, ein Reparaturset für Notfälle sowie eine Liegekomfortpumpe zum präzisen Einstellen der Wassermenge.
Bei einem Duo-System ist zudem eine Thermo-Trennwand sinnvoll, die sowohl die Temperatur als auch die Wasserbewegungen zwischen den beiden Matratzen trennt.
Beratung, Händlerwahl und Service
Die fachkundige Beratung und Wahl eines zuverlässigen Händlers sind entscheidende Faktoren für ein zufriedenstellendes Wasserbett-Erlebnis. Ein guter Kauf beginnt nicht mit dem Produkt selbst, sondern mit der richtigen Beratung.
Worauf Sie beim Händler achten sollten
Bei der Suche nach einem Wasserbett-Händler sollten Sie auf mehrere Qualitätsmerkmale achten. Zunächst ist eine fundierte Beratung unverzichtbar, da die wenigsten mit den Fachbegriffen eines Wasserbettes vertraut sind. Ein kompetenter Berater erklärt alle Zusammenhänge und Einzelteile verständlich, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Die Erfahrung des Händlers spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Generell gilt: Je länger ein Studio am Markt ist, desto mehr Erfahrung und Zuverlässigkeit können Sie erwarten. Manchmal lohnt es sich sogar, sich direkt an den Hersteller zu wenden und durch den Direktvertrieb Geld zu sparen.
Achten Sie ausserdem auf folgende Merkmale:
- Gute Erreichbarkeit und kundenfreundliche Öffnungszeiten
- Grosses Einzugsgebiet oder mehrere Niederlassungen
- Angebot eines „Völlig-Sorglos-Pakets“ mit fachgerechter Montage und Einstellung
Vorteile von Walasa Wasserbetten
Walasa Wasserbetten zeichnet sich durch besondere Qualitätsmerkmale aus. Die Marke bietet qualitativ hochwertige Wasserbetten „Made in Germany“ mit einer 7-jährigen Garantie auf VITALTECH Wassermatratzen. Sowohl in der Vlies- als auch in der patentierten Spring-Technologie erhältlich, garantieren diese Betten optimalen Schlafkomfort.
Ein besonderer Vorteil ist die Flexibilität: Walasa-Wasserbetten können freistehend aufgestellt oder in bestehende Bettgestelle eingebaut werden. Die patentierte Spring-Technologie unterstützt die Liegeeigenschaften durch hochsensible Schaumfedersysteme, was besonders für Personen mit Hüft- oder Schulterproblemen vorteilhaft ist. Zur Webseite : https://www.walasa-wasserbetten.ch/

Lieferung, Aufbau und Garantie verstehen
Ein zuverlässiger Händler sollte eine professionelle Lieferung und Montage anbieten. Viele Händler bieten ein Komplettpaket an, bei dem die Monteure mit der Ware kommen, diese fachgerecht aufbauen und den Müll mitnehmen.
Bezüglich der Garantie sind 5 Jahre Standard im Wasserbettenbereich, während besonders hochwertige Hersteller bis zu 10 Jahre gewähren. Allerdings sollten Sie bedenken: Was nützt eine lange Garantie, wenn der Hersteller nach wenigen Jahren vom Markt verschwindet? Daher ist ein etablierter Anbieter, der länger am Markt ist als die angebotene Garantiedauer, meist die sicherere Wahl.
Die Garantiebedingungen variieren je nach Hersteller und Produkt. Achten Sie darauf, dass Garantieansprüche nur gelten, wenn die empfohlenen Pflegemittel nachweislich verwendet wurden und die Aufbau- und Pflegeanleitungen befolgt wurden.
Schlussfolgerung
Fazit: Ihre Investition in besseren Schlaf
Ein Wasserbett stellt zweifelsohne eine besondere Schlafunterlage dar, die weit mehr bietet als nur ein ungewöhnliches Liegegefühl. Nach eingehender Betrachtung aller Aspekte zeigt sich deutlich: Wasserbetten bieten durch ihre gleichmässige Druckverteilung und optimale Körperanpassung erhebliche gesundheitliche Vorteile. Besonders Menschen mit Rückenschmerzen oder Gelenkproblemen profitieren von diesem Schlafsystem.
Allerdings erfordert die Anschaffung eines Wasserbettes sorgfältige Überlegungen. Zunächst müssen Sie entscheiden, welches System – Softside, Hardside oder Masterpiece – Ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Danach gilt es, die passende Beruhigungsstufe zu wählen, wobei die meisten Käufer sich für eine mittlere bis hohe Beruhigung entscheiden.
Die anfängliche Investition von mindestens 1.500 Euro erscheint auf den ersten Blick hoch. Betrachtet man jedoch die Langlebigkeit von bis zu 20 Jahren und vergleicht diese mit herkömmlichen Matratzen, relativieren sich die Kosten erheblich. Zusätzlich fallen jährliche Betriebskosten von etwa 145 Euro an – ein überschaubarer Betrag für den gebotenen Komfort.
Regelmässige Pflege bleibt dennoch unerlässlich. Durch die korrekte Anwendung von Conditioner, Vinylreiniger und Vinylcreme sichern Sie die Langlebigkeit Ihrer Investition. Diese Pflegemassnahmen nehmen zwar Zeit in Anspruch, tragen jedoch wesentlich zur Werterhaltung bei.
Entscheidend für den Kauf ist ausserdem die Wahl eines vertrauenswürdigen Händlers mit umfassendem Service. Ein guter Fachberater hilft Ihnen, das ideale Wasserbett für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden und steht auch nach dem Kauf mit Rat und Tat zur Seite.
Abschliessend lässt sich sagen: Ein Wasserbett bedeutet zwar eine grössere Anfangsinvestition und erfordert mehr Pflege als herkömmliche Schlafstätten, belohnt Sie dafür aber mit aussergewöhnlichem Schlafkomfort und gesundheitlichen Vorteilen. Während Sie die nächsten 20 Jahre etwa ein Drittel Ihrer Lebenszeit darin verbringen werden, könnte diese Entscheidung zu einer der besten Investitionen für Ihre Gesundheit und Lebensqualität werden.
FAQs
Q1. Wie wirkt sich ein Wasserbett auf Rückenschmerzen aus? Wasserbetten können Rückenschmerzen lindern, da sie sich optimal an die Körperkontur anpassen und eine gleichmässige Druckverteilung bieten. Die Wirbelsäule wird in einer neutralen Position gehalten, was Verspannungen reduzieren kann.
Q2. Was sollte man beim Kauf eines Wasserbetts beachten? Achten Sie auf die Qualität, wählen Sie die richtige Grösse und Beruhigungsstufe, und berücksichtigen Sie Faktoren wie Heizung und Pflege. Ein gutes Wasserbett kostet zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Händler beraten.
Q3. Welche laufenden Kosten entstehen bei einem Wasserbett? Die jährlichen Betriebskosten eines Wasserbetts betragen etwa 145 Euro. Dies umfasst Stromkosten für die Heizung (ca. 125 Euro), Conditioner (ca. 15 Euro) und Vinylreiniger (ca. 5 Euro).
Q4. Wie pflegt man ein Wasserbett richtig? Regelmässige Pflege ist wichtig. Verwenden Sie alle drei Monate Vinylreiniger, tragen Sie Vinylcreme auf und fügen Sie jährlich Conditioner hinzu. Der Bezug sollte etwa einmal pro Jahr gewaschen werden. Diese Massnahmen verlängern die Lebensdauer des Wasserbetts.
Q5. Für wen ist ein Wasserbett möglicherweise nicht geeignet? Wasserbetten können für Senioren oder Personen mit eingeschränkter Mobilität problematisch sein, da mehr Kraft zum Aufstehen und Drehen benötigt wird. Auch in Altbauten kann das hohe Gewicht eines Wasserbetts ein Problem darstellen.
